header image
Home arrow Presse
Presse


Pressemitteilungen zur Reise Drucken E-Mail
Saturday, 28. July 2007

AZ-Interview / Timo Müller:

Mit dem Fahrrad unterwegs für Amnesty und die Menschenrechte

13 Monate war er unterwegs, mit nur so viel Gepäck, wie auf ein Fahrrad passt. Doch auf seiner Europa- und Asien-Tour hat der Wedesbütteler 23.000 Euro für Amnesty International zusammen gestrampelt und sich für Menschenrechte stark gemacht. Seit einigen Wochen ist Timo Müller nun wieder Zuhause, doch wirklich Ruhe gönnt er sich nicht, erfuhr AZ-Volontärin Astrid Köhler bei einem Gespräch mit dem 21-Jährigen.
AZ: Wie ist es, nach so vielen Kilometern, Presseterminen und Workshops wieder im Papenteich zu sein?
Müller: Es ist immer noch alles im Fluss. Der Abstand ist noch nicht da.
AZ: Fehlt es Ihnen nicht, im Sattel zu sitzen? Wo ist eigentlich Ihr Fahrrad?
Müller (lacht): Nein, man muss sein Glück nicht auf dem Sattel finden. Das funktioniert auch in Wedesbüttel. Mein Fahrrad wird gerade repariert.
AZ: Nach so viel Einsatz für andere, wie geht es mit Ihnen persönlich weiter?
Müller: Ich beginne im August ein Studium in Maastricht: Politik, internationale Beziehungen und Wirtschaft. Später könnte ich mir vorstellen, für eine Nicht-Regierungsorganisation (NGO) zu arbeiten.
AZ: Was würden Sie sich rückwirkend anders wünschen bei Ihrer Tour?
Müller: Dass Amnesty stärker die Werbetrommel gerührt hätte. Ich kannte 80 Prozent der Spender persönlich und es sind 23.000 Euro zusammengekommen.
AZ: Die längste Zeit der 13 Monate waren Sie auf sich allein gestellt. Fiel es Ihnen schwer, das durchzuhalten?
Müller: Ich hatte viele Momente, in denen mich alles angekotzt hat. Am schlimmsten ist es, sich bei Krankheit wieder aufzurappeln. Als ich Fieber hatte in Kambodscha oder mit meinen Magenproblemen in China. Die Telefonate mit meiner Mutter haben mir dann aber Kraft gegeben.
AZ: Gibt es einen besonders schönen Moment, an den Sie sich erinnern?
Müller: Ein Kind, das mitten auf der Straße in Laos auf mich zukam und mich anstrahlte. Es hat sich angefühlt wie eine Ewigkeit. Bei vielen Stationen, wo ich Halt machte, sind die Kinder absolut ausgeflippt, mir den Rücken hochgeklettert und haben mich angefasst.
AZ: Was hat Sie auf ihrer Reise am meisten beeindruckt?
Müller: Sehr beeindruckt hat mich Sydney. Ich habe nichts gefühlt, mich nicht gefreut. Ich war gar nicht wirklich da. Es ist ein ausgelutschter Slogan, aber: Der Weg ist das Ziel. Eigentlich sehe ich die Reise eher wie ein Puzzlestück. Polen ist nicht so atemberaubend wie Australien, war aber auch ganz wichtig.
AZ: Sie haben regelmäßig Tagebuch geschrieben, auch auf Ihrer Internetseite www.cyclingforhumanrights.de. War es schwer, einen Computerzugang zu finden?
Müller: Je ärmer das Land, desto besser sind die Internetcafés. Ich habe auch in der Mongolei immer einen Internetzugang gefunden. In China wurde meine Homepage und E-Mail-Adresse gesperrt, aber das hab‘ ich dann umgangen. Ich habe die Adresse geändert, und meine Mutter hat die Texte auf die Homepage gestellt.
AZ: Planen Sie nach der langen Tour wieder ein Fahrrad-Abenteuer?
Müller: Wenn ich 2010 meinen Bachelor fertig habe, möchte ich durch Südamerika fahren. Außerdem arbeite ich an einem Buch.
Gifhorn
Veröffentlicht 27.07.2007 23:41 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Timo Müller schwelgt im Höhenflug

Amnesty-Radler ist auf der Zielgeraden gen Heimat – Ankunft am Pfingstmontag – Dank an alle Weggefährten


zoom
Großansicht Großansicht

WEDESBÜTTEL. Das sind nun wirklich seine allerletzten Kilometer nach der Weltreise zugunsten der Menschenrechte. Timo Müller biegt auf die Zielgerade ein, ist in Frankfurt gelandet und strampelt derzeit die letzten 300 Kilometer gen Braunschweig. Pfingstmontag um 15 Uhr will er auf dem Rathausplatz ankommen.

Letzter Stopp auf dem australischen Kontinent war Sydney. Die Bilanz seiner Benefiztour am 412. Tag: 20 708 Kilometer und 16 605 Euro zugunsten der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Just am Ende seiner Reise musste der 21-Jährige doch noch einen Wermutstropfen schlucken: "Wegen der Veröffentlichung des internationalen Jahresberichtes von Amnesty international Australia wird es keinen einzigen Medienbericht über mich in meinem Ziel geben. Meine Aktion würde wohl zu viel Medienpräsenz stehlen", vermutet der Wedesbütteler. Dennoch hat er dem Aufenthalt noch einen persönlichen Höhepunkt abgerungen: ein Informationsgespräch mit Generalkonsul Dr. Gruber in Sydney, das er selbst arrangiert hat. "Ein weiteres Em-pfehlungsschreiben mehr", freut sich Timo.

Knapp vor dem Ende seiner Tour lässt der Papenteicher seine Abenteuer und Begegnungen gedanklich Revue passieren. Und die selbst gestellte Frage, ob die ganze Plackerei überhaupt Früchte getragen hat, beantwortet er mit: "Ja, definitiv."

Was zählt, sei der immaterielle Wert. "Mein Hauptanliegen war es, Menschenrechte in den verdienten Mittelpunkt zu rücken", schreibt Timo nach seiner letzten Station. Dabei halfen ihm Berichte in Zeitungen, Fernsehnachrichten, Radio-Interviews, Vorträge in Schulen, Treffen mit Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung und 160 000 Besucher auf seiner Website im Internet.

"Diese Reise sollte vor allem ein Zeichen setzen", ist der Radler überzeugt. "Ich habe durch meine Strampeleien beileibe keine Diktatoren in Angst und Schrecken versetzt, doch glaube ich zutiefst, dass die Reise viele, wenn auch nur für kurz, aufmerksam machte."

Timos Fazit nach mehr als 400 Tagen Weltreise: "Eins steht fest: Braunschweig – Sydney ist nicht gerade mal kurz um die Ecke." Das heißt im Rückblick:

Abschied in Braunschweig, drei Freunde bringen mich nach Polen. Erste Nacht im Wald und die bange Frage "Schaffe ich das auch alles?" Fernsehen in Polen, finnische Seenplatte, Pressekonferenz mit Amnesty in Moskau, Roter Platz, Sibirien, mongolische Steppe mit den Reitern des Dschingis Khan, Felge gerissen; Sandkasten Wüste Gobi.

1,3 Milliarden Chinesen, Null Privatsphäre, Platz des Himmlischen Friedens, enorme Sprachbarrieren, "mein" altes Kung Fu-Kloster ist zertrümmert. Dreck, Rekord-Durchfall, Frust, Berge. Radkumpan Andi taucht auf, es entsteht eine Freundschaft. Internetzensur, Amnesty ist im Land verboten.

Jungle-Mania Laos – welch Paradies, Franzose Benoit und Däne Leo begleiten mich für drei Wochen auf dem Rad. So arm und doch so reich an Freundlichkeit, Mekong, Angkor Wat in Kambodscha, 42 Grad Fieber, Krankenhaus, Weihnachten, Bombenanschlag zu Silvester in Bangkok.

Diebstahl und Gerichtstermin in der Thai-Version, Flüchtlingslager nahe Burma besucht, Briefträger spielen für staatenlose Kinder zum Regierungshaus in Thailand, Kilometer fressen.

Multikulti Malaysia, Ai-Direktor Malaysias, Singapur, Flugzeug. "Ist hier noch irgend jemand?" – das Outback Australiens. Ayers Rock, Great Ocean Road, Sydney.

Eins ist dem jungen Mann allerdings auch klar geworden: "Ich startete mit 20 Jahren, mit erschreckend wenig Erfahrung und Professionalität, doch mit viel jugendlicher Ungestümheit, blauäugiger Naivität – und Vertrauen." Und dennoch: "Jene Erfahrungen mit Menschen, atemberaubende Landschaften und die Einsamkeit mit mir selbst waren all die Plackereien über alle Maßen wert." Den größten Dank zollt Timo Müller seiner Mutter, "die in hunderten von Stunden von zu Hause meine Reise koordinierte, unsere Website auf dem neusten Stand hielt, Telefonate erledigte und mir vor allem mütterliche Kraft gab". Und er sagt Danke an alle, die ihn während seiner Reise motivierten und das Gefühl vermittelten, "doch nicht ganz allein da draußen zu sein".

Mittwoch, 23.05.2007

"Die Endlosigkeit kracht ins Gemüt"

Timo Müller meldete sich gestern verzweifelt zu Wort: Amnesty-Radler kämpft mit Widrigkeiten der Wüste

Von Uwe Hildebrandt

WEDESBÜTTEL. Er hat seinen Zielkontinent erreicht, doch Australien bringt Amnesty-Radler Timo Müller kein Glück. Da er seine Route ändern musste, hat er nun mit der Unwirtlichkeit der Wüste zu kämpfen. Gestern meldete er sich verzweifelt zu Wort: "Die Endlosigkeit hier kracht teilweise mein Gemüt zu Brei."

"Ich verkrieche mich so sehr in mich selbst, dass ich kaum noch aus mir heraus komme", schildert der 22-Jährige sein Seelenleben: "Rote Erde, bleichgrüne Eukalypten, dürre Sträucher, mannshohe Termitenhügel, flirrende Hitze und eine asphaltierte Strasse, die schnurgerade in einen knallblauen Himmel führt."

Timo Müller muss rund acht Liter Trinkwasser auf seinem Fahrrad mitführen und sich mit Sonnenmilch geradezu bespachteln. Noch schlimmer ist für ihn aber offenbar die Menschenleere des australischen Outbacks.

Zu der folgenreichen Änderung im Drehbuch hatten heftigen Monsun-Regenfälle nach seiner Ankunft im nordaustralischen Darwin geführt. "Ich stellte beängstigt fest, wie meine Planung sinnbildlich ins Wasser fiel." Um den Wassermassen zu entgehen, verabschiedete er sich von dem Plan, entlang der grünen Küste nach Sydney zu fahren: "Ein Glück, drei Tage später wurde wegen Überschwemmungen die einzige Zufahrtsstraße gesperrt und Darwin steht halb unter Wasser.!"

Doch die Fahrt durch die trockene Wüste ist nun auch kein Zuckerschlecken. "Ich fahre täglich 120 Kilometer nonstop, ohne auch nur einen Ansatz von menschlichem Leben zu erhaschen", erzählt der Wedesbütteler: "Mich erwartet schiere Leere." Die Freude, endlich durch ein englischsprachiges Land zu fahren, wich einem "Kulturschock": "Wenn ich dann mal auf Menschen treffe, sind das wahre Eigenbrödler, bärig tättowierte Busch-Aussies in 20 Menschenseelen-Dörfern."

Nun sehnt sich Müller nach dem asiatischen Menschenschlag, der ihn in China anfangs noch genervt hatte. Trotz des derzeitigen Frustes ist bei dem Amnesty-Radler aber von Aufgabe keine Spur: Er will Sydney im Mai erreichen und passiert unterwegs zur Aufmunterung ein australisches Heiligtum, den Ayers Rock.

Fotos und Spendenkonto werden auf www.cyclingforhumanrights.de gezeigt.

Freitag, 09.03.2007
 
 


Strampeln für Amnesty

Für die Menschenrechte auf dem Drahtesel von Deutschland nach Australien: Rund 20 000 Kilometer nimmt der 20-jährige Timo Müller in 365 Tagen unter die Räder, um für die Menschenrechte zu werben.

«Diese Reise», schreibt er in seinem Online-Tagebuch, «ist vor allem ein Zeichen für die Menschenrechte. Ich will Kulturbotschafter sein, gegen die Misshandlung von Menschen kämpfen und für die grossartige Arbeit aller Menschenrechtler.» Neben Aktionen mit lokalen AI-Gruppen sammelt Timo für jeden gestrampelten Kilometer einen Euro für Amnesty International.

Seit dem 1. April 2006 ist der Jungabenteurer unterwegs und hat u.a. in Polen, Sibirien, der Mongolei und China Halt gemacht. Den Verlauf seines Abenteuers kannst Du live mitverfolgen auf:  www.cyclingforhumanrights.de

 
v
   
 

Radeln für die Menschenrechte

Eine ungewöhnliche Mission für die Menschenrechte:

Der 20jährige Timo Müller hat sich aufgemacht, mit dem Fahrrad nach Australien zu fahren.

Unterwegs trifft Timo Menschenrechtsaktivisten, amnesty-Gruppen und nutzt seine Reise quer durch Europa und Asien, um auf die Arbeit von ai aufmerksam zu machen.

Wer Timos Reise unterstützen und im Internet begleiten möchte, kann das  hier  tun.

 
 
 
Frühlingsausgabe 2007
11.07.2007

Nr. 25 Frühlingsausgabe 2007


  • Timo Müller: im Namen der Menschenrechte um die Welt, weiter
  • Trau Dich: Querunmer Kreisverkehr, weiter
  • Radfahrunfälle: worauf Sie achten sollten
  • Ampelgriffe: 3 suchen ihren Platz
  • Mit dem Rad zur Arbeit
  • RAD´07 und RADtour´07
  • Radtourenprogramm 2007
  • Radtour: Märzenbechertal
  • Liegerad: Braunschweig von unten, weiter
  • ADFC-Gesichter: Aktive stellen sich vor
  • Fotowettbewerb
  • SFU: Neues Fördermitglied
  • Tipps + Termine
  •  

    Hier sind einige Artikel zum Reinlesen:

    Mit dem Fahrrad von Braunschweig nach Sydney





    Durch den Urwald, durch die Wüste ...

    von Timo Müller und Matthias Fischer
     
    "Ich bin als Mensch gekommen, der sich der Lehren des zwanzigsten Jahrhunderts bewusst ist - dass nämlich jeder von uns über seine Verantwortung nachdenken muss und dass die Menschen als Individuen handeln und nicht auf die Politiker warten sollten." (Daniel Barenboim, Ramallah) 
     
    In diesem Bewusstsein begab sich der Braunschweiger Timo Müller, gerade erst einmal blutjunge 21 Jahre alt, am 1. April 2006 auf eine Solidaritätsbekundung für die unglaublich lobenswerte Arbeit aller Menschenrechtler der Welt. Allein fährt er mit dem Fahrrad über den Landweg nach Sydney, Australien: 20.000 km, 416 Tage.
     
    Zu seiner Motivation, diese Tour um die halbe Welt durchzuführen, sagt Timo: "Diese Reise ist vor allem ein Zeichen im Namen der Menschenrechte. Zeichen sind keine Revolutionen, sie krempeln die Welt nicht um und hinterlassen nur bescheidene Spuren.
    Ihr Wert ist ganz anderer Art, nämlich vor allem ideeller. Wenn ich die Reise für die Einhaltung der Würde aller Menschen antrete, kann ich nicht mehr davon erhoffen, als dass ich, zurück in Deutschland, meine Eindrücke weitergeben kann und in den Köpfen hier und da einen kleinen Stein lostrete, der letztendlich notwendig ist, damit sich mehr bewegt. Ich will Kulturbotschafter sein, gegen die Misshandlung von Menschen und vor allem aber für die großartige Arbeit aller Menschenrechtler kämpfen."
     
    "Warum benutzt Timo das Fahrrad als Verkehrsmittel?" Zum Einen spricht der Kostenfaktor dafür, denn abgesehen von Reparaturen und Muskelenergie braucht man nichts weiter in den Transport zu investieren. Des Weiteren ist das Rad gleich in zweierlei Hinsicht über alle Maßen
    naturfreundlich: es benötigt keinen Treibstoff, der die Atmosphäre belasten würde und man kann unterwegs ganz unmittelbar die Natur genießen. Der weite Himmel über einem ohne ein Dach dazwischen, den Wind, die Sonne und den Regen im Gesicht, und das Ganze in so einem gemächlichen Tempo, dass dem Reisenden genug Zeit bleibt, um die Landschaft wahr- und aufzunehmen. Während des Fahrradfahrens verbinden sich die Zeit und die körperlichen Anstrengungen zu einer meditativen Fortbewegungsart.
     
    Braunschweiger Radläden wie radstudio, Radhaus, Steinkamp oder auch Teo unterstützen ihn vor und während der Reise mit Tipps und Material.
     
    Mit Hilfe von Amnesty International wurde sein Anliegen in vielen Medien verbreitet. Unter anderem berichteten das polnische, russische und mongolische Fernsehen über seine Mission. Dank dieser Unterstützung war es ihm möglich trotz Krankheiten, Einsamkeit und weiterer Schwierigkeiten, nach mehr als 14500 km in 300 Tagen in Malaysia anzukommen.
     
    Sein Ziel:
    Für jeden zurückgelegten Kilometer 1 € Spende für Amnesty International
    "einzufahren". 8.500 € sind es bisher.
     
    Spenden an:
    Bank für Sozialwirtschaft (Bfs)
    BLZ: 370 205 00
    Konto-Nr.: 80 90 100
    Stichwort:
    Australien-Moving for human rights
     
     
    Im Soll: Australien-Radler Timo Müller erreicht Posen
    878xtimomuller
    Wedelheine/Posen (rn). 20.000 Kilometer will Timo Müller aus Wedelheine für die Menschenrechte in die Pedale treten (AZ berichtete). Bis nach Australien soll ihn seine Tour führen. 633 Kilometer hat der 20-Jährige nach einer Woche im Sattel schon hinter sich. Derzeit ist er auf dem Weg nach Warschau.
    Am ersten Tag hat Müller 125 Kilometer geschafft. Motiviert durch zwei Mitstreiter. Der zweite Tag war durch eine Pannenserie geprägt. Nicht bei Müller, sondern bei seinen beiden Teilstrecken-Mitstreitern. „Der eine hatte gleich dreimal einen Platten, der andere verlor Teile seines Fahrrades.“ Trotzdem schafften die Drei 137 Kilometer – bis nach Berlin. Dort trafen sie sich mit Vertretern von Amnesty International.
    Ab der polnischen Grenze war Müller auf sich gestellt. Dennoch hatte er Spaß: „Ich radelte immerhin 83 Kilometer.“ Seine Aufmerksamkeit richtete sich auf den Verkehr. Den behielt Müller über den Rückspiegel sehr sorgsam im Auge. Vor allem auf der Schnellstraße in die Innenstadt von Posen.
    Die Probleme fingen dort aber erst richtig an: „Das einzige, was ich hatte, war eine Straße als Anlaufpunkt. Nur leider spricht in der Stadt mit 600.000 Einwohnern kaum jemand Englisch.“ Und: „Die wenigsten wollen sich eingestehen, den Weg nicht zu kennen.“ Nach zweistündiger Irrfahrt erreichte Müller endlich sein Nachtquartier bei einer ai-Aktivistin. „Von ihrer Mutter wurde ich versorgt wie ein lange verschollener Sohn“, freut sich Müller. Das entschädigte für viele Strapazen der bisherigen Tour.
    Am nächsten Morgen war Müller Stargast einer Pressekonferenz mit zwei Radiosendern, fünf Zeitungen und dem Lokalfernsehen. Mit Lunchpaketen der Posener Gastfamilie versorgt, radelt er derzeit nach Warschau. 360 Kilometer in drei Tagen hat er sich vorgenommen.
    Weiter geht‘s von dort erst am 21. Mai. „Vorher ist mein Visum für Russland nicht gültig“, sagt Müller.
     
    • Cycling 21,000kms for human rights

    Cycling 21,000kms for human rights

    • Reference: AIA/Timo Mueller
    • Published on 18/05/2007

    On 1 April 2006, 21-year-old Timo Mueller embarked on a 420-day epic cycling journey from Germany to Australia. Riding solitary overland through 15 countries, his aim was to cycle 21,000 kilometres at the age of 21 to raise 21,000 Euros.

    Timo arrived in Sydney on Monday 14 May 2007.

    "I feel that it is my responsibility as a human being to take on this mission and not to wait for any politicians to take their time in educating the people on their rights."

    Timo Mueller on why he decided to take action.

    Timo Mueller, on his own, initiated a campaign calling it "Cycling for human rights". On 1st April 2006 Timo embarked on a charity cycling trip from Germany overland to Australia across 15 countries, as a demonstration of solidarity for the work of all human rights defenders and victims of human rights violations around the world.

    On his 420 day-long adventure Timo committed to highlight the plight of those who suffer human rights exploitations by helping to raise awareness in the wider public. He has received wide media coverage in Poland, Russia and Mongolia as well as dozens of newspaper articles in Thailand, Malaysia, Australia and especially Germany.

    image
    Timo's journey

    Timo worked in conjuction with several Amnesty International sections, participating in press conferences, and meeting with the consuls-general of Germany in Bangkok and Sydney. He also visited a refugee camp near Myanmar to do his best to defend human rights.

    By cycling solo the 21,000 kilometres Timo intends to raise the monetary equivalent which will go entirely towards the work of Amnesty International. To this day he has already inspired donations to the tune of 16,500 Euros.

    For more information check out Timo's website or you can talk to him via email at //';l[1]='a';l[2]='/';l[3]='<';l[4]=' 109';l[5]=' 111';l[6]=' 99';l[7]=' 46';l[8]=' 108';l[9]=' 105';l[10]=' 97';l[11]=' 109';l[12]=' 103';l[13]=' 64';l[14]=' 97';l[15]=' 105';l[16]=' 108';l[17]=' 97';l[18]=' 114';l[19]=' 116';l[20]=' 115';l[21]=' 117';l[22]=' 97';l[23]=' 46';l[24]=' 111';l[25]=' 109';l[26]=' 105';l[27]=' 116';l[28]='>';l[29]='\"';l[30]=' 109';l[31]=' 111';l[32]=' 99';l[33]=' 46';l[34]=' 108';l[35]=' 105';l[36]=' 97';l[37]=' 109';l[38]=' 103';l[39]=' 64';l[40]=' 97';l[41]=' 105';l[42]=' 108';l[43]=' 97';l[44]=' 114';l[45]=' 116';l[46]=' 115';l[47]=' 117';l[48]=' 97';l[49]=' 46';l[50]=' 111';l[51]=' 109';l[52]=' 105';l[53]=' 116';l[54]=':';l[55]='o';l[56]='t';l[57]='l';l[58]='i';l[59]='a';l[60]='m';l[61]='\"';l[62]='=';l[63]='f';l[64]='e';l[65]='r';l[66]='h';l[67]='a ';l[68]='<'; for (var i = l.length-1; i >= 0; i=i-1){ if (l[i].substring(0, 1) == ' ') document.write("&#"+unescape(l[i].substring(1))+";"); else document.write(unescape(l[i])); } //]]> Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

     

    Related link

     

    Comments

    Well done Timo! You are an inspiration to a fellow cyclist.

    comment by:

    Senior Producer
    18/05/2007
    02:29 PM

    An incredible personal achievement and a reminder to all of us that even as a tiny part of a huge world, we can positively affect others.

    comment by:

    speer
    21/05/2007
    08:30 AM

     

    amnesty journal Juli / August 2007

     

    AMNESTY IN BEWEGUNG

    Mantra für die Menschenrechte

    Es war eine andere Art des Reisens: Der 21-jährige Timo Müller radelte 21.000 Kilometer über drei Kontinente. Er trotzte Kälte und Krankheiten und verlor dabei nie sein Ziel aus den Augen: 21.000 Euro Spenden für ai zu sammeln.

    Von Rebekka Rust

     

    Realistisch bleiben, das Unmögliche versuchen«: Großspurig stützte sich Timo Müller auf einen Ausspruch von Ché Guevara und leitete daraus sein eigenes Mantra ab: 21.000 Kilometer Radfahren, 21.000 Euro sammeln – für ai. Die Menschenrechte bilden für ihn die »Grundpfeiler unseres Zusammenlebens«. Ihnen widmete der Abiturient sein Projekt »cycling for human rights«.

    Neun Monate bereitete er sein Abenteuer vor, sprach mit Extremradlern, suchte Sponsoren für seine Ausrüstung. Viele Skeptiker glaubten, er sei völliger Selbstüberschätzung zum Opfer gefallen. »Sie meinten, ich hätte zu wenig Lebenserfahrung«, erzählt der Sportler mit der markanten weißen Brille. Heute kokettiert er: »Ja, ich war ungestüm, unerfahren, blauäugig, naiv, unwissend. – Und habe es trotzdem geschafft.«

    Timo Müller kommt aus dem Dorf Wedesbüttel bei Braunschweig. Seine Lebensgeschichte liest sich nicht erst seit seiner jüngsten Unternehmung wie eine Parabel über jugendlichen Leichtsinn und grenzenlosen Optimismus: Im Alter von 15 Jahren lernte er Kung Fu in einem Kloster in China und war von da an »sein eigener Kolumbus«. Mit 16 radelte er 2.100 Kilometer rund um Island, bestieg ohne Ausrüstung einen Gletscher, lief spontan einen Marathon in Reykjavik. Mit 17 reiste er nach Südostasien. »Andere Mütter hätten mich in den Keller gesperrt, um mich von meinem Vorhaben abzuhalten«, sagt er. Nicht seine Mutter – die war schon einiges gewöhnt und ließ ihn ziehen. Während Pauschaltouristen ins Flugzeug steigen, um in luxuriösen Hotelanlagen in der Sonne zu braten, besteigt Müller am 1. April 2006 sein Fahrrad: Er radelt über drei Kontinente, durch 15 Länder, 426 Tage lang.

    Polen. Es ist bitterkalt. Müller friert, fühlt sich einsam, verunsichert. »Erst da habe ich erkannt: das wird eine harte Reise.« Besonders die Einsamkeit macht ihm zu schaffen. »Manchmal war mir so langweilig, dass ich mich sogar auf das Kaugummikauen konzentriert habe.« Er fährt durch die baltischen Staaten, von dort nach Russland. Hinter Moskau beginnt die Einöde: 700 Kilometer durch Sibirien. Müller klammert sich an die Struktur eines Arbeitstages. Von 8 bis 18 Uhr muss er einhundert Kilometer zurücklegen. Jeden Tag.

    Der junge Mann entwickelt eine liebevolle Beziehung zu seinem Drahtesel. Während des Interviews verspricht er sich und sagt »Freundin« statt »Fahrrad«. »Ich habe das Rad in den Status einer Freundin erhoben, es behütet wie meinen Augapfel«, sagt er daraufhin lachend. Die englische Marke des Fahrrads heißt übersetzt »Schwarze Freude«. Timos »Schwarze Freude« wiegt 60 Kilo, inklusive Hausrat: Sommer- und Winterkleidung, Zelt, Schlafsack, Kochgeschirr.

    Nach 4100 Kilometern erreicht der Menschenrechtler im Juni 2006 die Mongolei. Er ist fasziniert vom Nomadenleben der Mongolen, fühlt sich ihnen verbunden. »Wie sie hatte auch ich nur ein Zelt. Das war mein Zuhause.« Pathetisch formuliert er: »Die Mongolei war mein persönlicher Weg ins Paradies.« – Der allerdings endete dort, wo die Wüste Gobi begann. Seine Räder bleiben im Sand stecken, bei 40 Grad Hitze muss er Hunderte Kilometer schieben. Aber er erlebt auch wunderbare Momente völliger Stille, »die schönsten Augenblicke« seiner Tour.

    China verkörpert im Gegensatz dazu die Abwesenheit von Ruhe. Müllers Stimme ist gereizt. Von den zehn am meisten verschmutzten Städten der Welt liegen fünf in China. »Durch alle musste ich fahren.« Er spricht von schwarzem Schnee, und davon, dass die Hochhäuser im Smog verschwänden. »China ist ein Polizeistaat«, fährt er fort. Mühsam muss er sich um Kontakt mit der Außenwelt bemühen. Die Behörden sperren seine Homepage und E-Mail-Adresse, weil dort der Begriff »Menschenrechte« zu lesen ist. Unzählige Male habe man ihn kontrolliert, mit Fragen gelöchert, ihn am Weiterfahren hindern wollen. Auch sein Zelt kann er in dem dicht besiedelten Land mit 1,3 Milliarden Menschen nicht aufschlagen. »Kaum hatte ich in ein Hotel eingecheckt, kam die Polizei, um mich zu befragen.« Der Extremradler wird krank, hat 45 Tage »wasserfallartigen Durchfall«. Pausenlos wird er angestarrt, wegen seiner Größe und wegen seiner Arm- und Beinhaare. »Einmal kam ein Junge mit einer Schere auf mich zu«, erinnert sich Müller, der sich zunächst erschrak. Der Kleine hatte es aber nur auf seine Beinhaare abgesehen, die seine Mutter in eine Plastiktüte packte.

    Überglücklich erreicht Müller die Länder Südostasiens, arbeitet mit den Mitarbeitern von ai in Bangkok. Ein Highlight dieser Zeit: Müller sammelt über 500 Briefe und Zeichnungen von Flüchtlingskindern aus Myanmar. Als »Botschafter für die Menschenrechte« überreicht er sie mit einer Forderung von ai nach mehr Rechten für die Kinder dem Vizepremierminister.

    Müller schwärmt von den Menschen und der Gastfreundschaft, die er erlebt hat. In vielen Ländern sei es unmöglich gewesen, Geld auszugeben. Russische Mütter hätten ihre Betten für ihn geräumt und auf dem Fußboden geschlafen; oft habe man ihn so liebevoll behandelt, als sei er ein lang verschollener Sohn.

    Australien ist die letzte Etappe seines Abenteuers. In Sydney steigt er Ende Mai ins Flugzeug nach Deutschland, radelt von Frankfurt die letzten 300 Kilometer nach Braunschweig. Doch kurz vor seinem Ziel geschieht das Unglück: Ein Autofahrer fährt den jungen Menschenrechtsaktivisten über den Haufen. Das Resultat: Doppelter Knochenbruch am Arm, Totalschaden am Hinterreifen.

    »Ich habe keine Diktatoren in Angst und Schrecken versetzt, keine neuen Demokratien erschaffen«, reflektiert Müller. Aber er ist stolz auf seinen Erfolg: Nach 21.000 Kilometern hat er 21.000 Euro für die Menschenrechtsarbeit von ai gesammelt. Sein Projekt nennt Müller »den Pilot zur Serie«. Und mit »Serie« meint er nicht sein anstehendes Studium und nicht das Buch, das er schreiben wird. Sein Internettagebuch verrät es: Dort stehen Worte wie »Ironman und Sahara« und »Mount Everest und Antarktis.« Was auch immer der 21-Jährige dort vorhat, seinen jugendlichen Leichtsinn und grenzenlosen Optimismus hat er noch lang nicht verloren.

     

    Timo Müller

    Der Fahrer: Ein 21-jähriger Abiturient aus Wedesbüttel bei Braunschweig

    Die Kampagne: cycling for human rights. www.cyclingforhumanrights.de

    Die Idee: 21.000 Kilometer Radfahren, 21.000 Euro Spenden für amnesty international sammeln

    Die Dauer: 426 Tage, 1.203 Stunden Fahrzeit

    Der Weg: Über drei Kontinente, durch 15 Länder von Braunschweig nach Sydney

    Die Bilanz: 45 Tage Durchfall, einmal Dengue-Fieber, nach 10.000 Kilometern zwei Platten im hinteren Mantel, ein Autounfall in Deutschland

    Wie es weiter geht? Studieren, Buch schreiben, Vorträge halten, die nächsten Abenteuer planen, sich weiter für die Menschenrechte engagieren

     

     

     

    W dniach 19-21 kwietnia gościł w Białymstoku Timo Müller. Dwudziestolatek, który postanowił w rok przejechać rowerem liczącą 20 tys. km trasę z Niemiec do Australii.

    Timo skończył właśnie szkołę średnią. Na codzień mieszka w Hanowerze, gdzie jest ambasadorem Amnesty International. Swoją podróżą chce pokazać ludziom, jak ważne są prawa człowieka.

    Timo jedzie na w pełni amortyzowanym rowerze wyładowanym około 60 kilogramami bagażu. Przejeżdża dziennie po 100 km. Można "zasponsorować" dowolną część jego trasy wpłacając na rzecz Amnesty po 1Euro za każdy kilometr trasy.

    Małą ekipą w składzie Krzysiek PRO, KTR, Piszczat, Zbyszek i ja, towarzyszyliśmy w drodze z Białegostoku do Augustowa. Była to okazja do rozmowy i doszkolenia się w znajomości angielskiego i niemieckiego. :) Dowiedzieliśmy się, że nie jest to jego pierwsza wyprawa - wcześniej jeździł na Islandię i po Europie Zachodniej. Jedzie przez Białystok, Augustów i przez przejście w Ogrodnikach, a potem przez łukiem przez Łotwe i Skandynawię do Rosji. Był na Masie w Warszawie i wie o Masie Białostockiej. Po drodze pytał o Puszczę Knyszyńską i Żubry. Szkoda, że nie zboczyliśmy trochę, do położonego tuż obok drogi rezerwatu Krzemianka. Za Chiny nie zobaczy nigdzie indziej czegoś równie ładnego jak tamtejszy podmokły las i poprowadzona nad nim kładka. :) Pod Korycinem zatrzymaliśmy się na chwilę na parkingu i po pamiątkowym zdjęciu Timo pojechał do Australii, a my pod wodzą Krzyśka Pro wróciliśmy w średnio spacerowym tempie do Białegostoku. Aż mało się KTR-owi mieszczuch nie rozpadł.

    Kilka zdjęć do obejrzenia w galerii

    dodał: rowerzyk

    Komentarze


    dodaj komentarz ilość komentarzy: 2
    2006-05-02
    gość: ktr IP: [cytuj]
    Dobrze ze kilka osob sie pojawilo niech Timo wie ze w bstoku tez sa rowery i rowerzysci ;ppp no i oby dojechal do swojego celu ;)
    Trochę szkoda, że nie było nas na powitaniu, ale pech chciał, że w momencie przyjazdu Timo do Białegostoku pochłonięci byliśmy konferencją prasową u Marszałka... Obiecuje, że jak Timo będzie robił drugie kółko wokół ziemi to już nie damy się zaskoczyć :)
     
    GW. 20 tys. km dla AI
    autor(ka): Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
    2006-04-14

    Timo Müller, 20-letni Niemiec z Braunschweigu, zamierza przejechać w rok 20 tys. km na rowerze. Projekt "Cycling for Human Rights" to wyraz jego solidarności z Amnesty International, organizacją broniącą praw człowieka.

    We czwratek, 13 kwietnia 2006, o godz. 13, Timo Müller pojawił się na placu Zamkowym w Warszawie. Za rok zamierza być w Sydney. Trasę obmyślił tak, aby odwiedzić i zwrócić uwagę na kraje, w których często dochodzi do łamania praw człowieka, m.in. Chiny i Rosję. Przemierzy też Litwę, Tajlandię i Indonezję, a za każdy przejechany kilometr dostaje 1 euro od sponsorów: firm produkujących części rowerowe. Zebraną sumę - czyli 20 tys. euro, o ile uda mu się dojechać do Sydney - przekaże AI.

     

     

    Więcej: "Rowerem w obronie praw człowieka", Magdalena Dubrowska, portal gazeta.pl, 13 kwietnia 2006,
    http://serwisy.gazeta.pl/wyborcza/1,68586,3282289.html

    miejsce: Warszawa
    data wydarzenia: 2006-04-14
    Uwaga! Przedruk, kopiowanie, skracanie, wykorzystanie tekstów (lub ich fragmentów) publikowanych w portalu www.ngo.pl w innych mediach lub w innych serwisach internetowych wymaga zgody Redakcji portalu!
    Komentarze | dodaj komentarz
    GW. 20 tys. km dla AI
    Nie ma żadnych komentarzy - dodaj komentarz
    Redakcja www.ngo.pl nie ponosi odpowiedzialności za treść komentarzy.
     
     

    21 Year old Timo Mueller, an Amnesty volunteer from Germany, has dedicated his time to cycling across the world for Human Rights. He started his cycling journey in Germany and his destination is Australia. His journey will bypass 20,000 kilometres.

    Timo's ambitious journey started on 1st April 2006. He has crossed 11 countries including Germany, Poland, Lithonia, Latvia, Estonia, Finland, Russia, Mongolia, China, Laos, Cambodia, Thailand and Singapore. Australia is next on the list.

    He will ride through Australia and is keen to meet up with local AIA groups and volunteers. If you would like to meet up with him on his way, contact the AIA NSW office: (02) 9217 7670.

     
     
    ปั่นจักรยานเพื่อเด็กไร้สัญชาติ
    โดย : แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย    เมื่อ : 9/01/2007 12:06 PM

    แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย ขอเชิญ สื่อมวลชนทุกท่าน เข้าร่วมทำข่าวกิจกรรมปั่นจักรยานเพื่อเด็กไร้สัญชาติ ในวันเสาร์ที่ 13 มกราคม 2550

    โดยกิจกรรมดังกล่าวมี Timo Nueller อาสาสมัครของแอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศเยอรมนี เข้าร่วมปั่นจักรยานพร้อมประชาชนที่สนใจ

    ทั้งนี้ อาสาสมัครดังกล่าวได้ปั่นจักรยานมาตั้งแต่วันที่ 1 เมษายน 2549 และปั่นจักรยานมาแล้ว 11 ประเทศอาทิ ประเทศเยอรมนี โปแลนด์ ลิทัวเนีย ลัทเวีย เอสโทเนีย ฟินแลนด์ รัสเซีย มองโกเลีย จีน ลาว กัมพูชา และประเทศไทย เป็นประเทศที่ 12 เป็นต้น

    การปั่นจักรยานของอาสาสมัครชาวเยอรมันในครั้งนี้
    วัตถุประสงค์เพื่อรณรงค์ยุติการละเมิดสิทธิมนุษยชนทั่วโลกและระดมบริจาคให้แก่แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล เพื่อใช้ในการทำงานรณรงค์ทางด้านสิทธิมนุษยชนต่อไป

    ในโอกาสนี้ Timo Mueller พร้อมด้วยอาสามัครแอมเนสตี้ ประเทศไทย จะปั่นจักรยานไปยื่นจดหมายวึ่งเขียนโดยเด็กไร้สัญชาติให้แก่นายกรัฐมนตรีที่ทำเนียบรัฐบาล เนื่องในวันเด็กเพื่อเรียกร้องให้รัฐบาลแก้ไขปัญหา และให้การคุ้มครองสิทธิแก่เด็กไร้สัญชาติในประเทศไทย

    แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย จึงขอเชิญสื่อมวลชนร่วมทำข่าวในครั้งนี้ ตามกำหนดการต่อไปนี้

    08.00 น. นัดพบที่ด้านหน้าทางเข้าสวนรถไฟ (ตรงข้ามร้านอาหารครัวตาน้อย)
    09.00 น. ออกเดินทางไปทำเนียบรัฐบาล
    11.00 น. ถึงทำเนียบรัฐบาลและยื่นหนังสือให้แก่นายกรัฐมนตรี

    รายละเอียดเพิ่มเติมติดต่อได้ที่ เนาวรัตน์ เสือสอาด ผู้ประสานงานสำนักงาน แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย
    โทร 0-2513-8745, 1-2513-8754 มือถือ 089-9229585
    FAX 0-2933-4754 เว็บไซต์ : www.amnesty.or.th อีเมลล์: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

     
     
    08/01/2007

    ขอเชิญเข้าร่วมกิจกรรม "ปั่นจักรยานเพื่อเด็กไร้สัญชาติ"

    ขอเชิญผู้สนใจร่วมกิจกรรม "ปั่นจักรยานเพื่อเด็กไร้สัญชาติ" ในวันเสาร์ที่ 13 มกราคม 2550 โดยกิจกรรมดังกล่าวมี Timo Mueller อาสาสมัครแอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศเยอรมนี เข้าร่วมปั่นจักรยาน พร้อมกับประชาชนทั่วไปที่สนใจ

    ทั้งนี้ อาสาสมัครดังกล่าวได้ปั่นจักรยานมาจากประเทศเยอรมนีและมีจุดมุ่งหมายสิ้นสุดการเดินทางที่ประเทศออสเตรเลียโดยมีระยะทางรวม 20,000 กิโลเมตรหรือ 12,240 ไมล์

    โดยเริ่มปั่นจักรยานมาตั้งแต่วันที่ 1 เมษายน 2549 และปั่นจักรยานข้ามทวีปมาแล้ว 11 ประเทศ อาทิ ประเทศเยอรมนี โปแลนด์ ลิทัวเนีย ลัทเวีย เอสโทเนีย ฟินแลนด์ รัสเซีย มองโกเลีย จีน ลาว กัมพูชา และประเทศไทยเป็นประเทศที่ 12 เป็นต้น

    การปั่นจักรยานของอาสาสมัครชาวเยอรมนีในครั้งนี้วัตถุประสงค์เพื่อรณรงค์ยุติการละเมิดสิทธิมนุษยชนทั่วโลกและระดมทุนบริจาคให้แก่แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล เพื่อใช้ในการทำงานรณรงค์ทางด้านสิทธิมนุษยชนต่อไป (ต้องการรายละเอียดเพิ่มเติม www.cyclingforhumanrights.de)

    ในโอกาสนี้ Timo Mueller พร้อมด้วยอาสาสมัครแอมเนสตี้ ประเทศไทย จะปั่นจักรยานไปยื่นจดหมายซึ่งเขียนโดยเด็กไร้สัญชาติให้แก่นายกรัฐมนตรีที่ทำเนียบรัฐบาล เนื่องในวันเด็ก เพื่อเรียกร้องให้รัฐบาลแก้ไขปัญหาและให้การคุ้มครองสิทธิแก่เด็กไร้สัญชาติในประเทศไทย

    แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย จึงขอเชิญผู้ที่สนใจเข้าร่วมกิจกรรมดังกล่าว โดยท่านสามารถนำจักรยานของท่านมาร่วมปั่นเพื่อน้องไร้สัญชาติกับเราได้
    (ด้านความปลอดภัยเราได้ประสานงานกับเจ้าหน้าที่ที่เกี่ยวข้องเรียบร้อยแล้ว) ตามกำหนดการดังต่อไปนี้

    08.00 น. นัดพบที่ด้านหน้าทางเข้าสวนรถไฟ (ตรงข้ามร้านอาหารครัวตาน้อย)

    09.00 น. ออกเดินทางไปทำเนียบรัฐบาล

    10.00 น ถึงทำเนียบรัฐบาลและยื่นหนังสือให้แก่ นายกรัฐมนตรี

    ต้องการรายละเอียดเพิ่มเติม ติดต่อเนาวรัตน์ 02-938-7746, 02-513-8745, 02-513-8754

    อีเมล์ Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

     



    ทิโม มูลเลอร์ นักปั่นจักรยานเพื่อสิทธิมนุษยชน

    ทิโม มูลเลอร์ อาสาสมัครเพื่อรณรงค์ด้านสิทธิมนุษยชน แอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศเยอรมนี ปัจจุบันอายุ 20 ปี ได้เดินทางพร้อมจักรยานจากกรุงเบอร์ลินซึ่งเป็นบ้านเกิดของเขาในประเทศเยอรมนีเมื่อวันที่ 1 เมษายน 2549 และมีเป้าหมายสิ้นสุดการเดินทางที่ประเทศออสเตรเลีย โดยมีระยะทางรวมทั้งสิ้น 20,000 กิโลเมตร หรือ 12,420 ไมล์ ใช้เวลากว่า 400 วัน

    ทิโม ได้ปั่นจักรยานผ่านมาแล้ว 11 ประเทศ อาทิ ประเทศเยอรมนี โปแลนด์ ลิทัวเนีย ลัทเวีย เอสโทเนีย ฟินแลนด์ รัสเซีย มองโกเลีย จีน ลาว กัมพูชา และประเทศไทยเป็นประเทศที่ 12 และมีเป้าหมายเดินทางต่อไปยังประเทศมาเลเซีย สิงค์โปร์ และสิ้นสุดการเดินทางที่ประเทศออสเตรเลียภายเดือนเมษายนปีนี้

    การเดินทางครั้งนี้ของทิโม มีวัตถุประสงค์เพื่อรณรงค์ยุติการละเมิดสิทธิมนุษยชนตามประเทศต่าง ๆ ที่เขาได้เดินทางไปและระดมทุนเพื่อการทำงานทางด้านสิทธิมนุษยชน โดยบริจาคกิโลเมตรละ 1 ยูโร หรือ 50 บาท ปัจจุบันเขาสามารถรวบรวมเงินบริจาคได้ 80,000 ยูโรหรือประมาณ 400,000 บาท

    กระนั้นก็ดี สื่อมวลชนในประเทศต่าง ๆ ก็ให้ความสนใจและติดตามรายงานข่าวการเดินทางของเขาอย่างใกล้ชิด อาทิ โปแลนด์ ฟินแลนด์ รัสเซียและมองโกเลีย เป็นต้น เนื่องจากประสบการณ์ที่น่าสนใจของเขา อาทิ การปั่นจักรยานอันแสนลำบากในทะเลทรายโกบี การปั่นจักรยานขึ้นเขาที่สูงชันในประเทศมองโกเลีย การเข้าร่วมแข่งขันจักรยานในประเทศจีน แม้กระทั่งการผจญภัยในประเทศกัมพูชา

    ปัจจุบัน ทิโม ได้เดินทางไปอำเภอสบเมย จังหวัดแม่ฮ่องสอน เพื่อเข้าร่วมงานวันเด็กไร้สัญชาติ ซึ่งจากการเดินทางในครั้งนี้ เขาจะเป็นคนนำจดหมายจากเด็ก ๆ ตามแนวชายแดนมายื่นให้กับนายกรัฐมนตรีที่ทำเนียบรัฐบาลในวันเสาร์ที่ 13 มกคราคมนี้ และร่วมกิจกรรมปั่นจักรยานเพื่อน้องไร้สัญชาติ ร่วมกับอาสาสมัครแอมเนสตี้ อินเตอร์เนชั่นแนล ประเทศไทย และประชาชนผู้สนใจกิจกรรม

    ติดตามการเดินทางของเขาได้ในเวบไซต์ :

    http://www.cyclingforhumanrights.de

    Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

     

     

     

     
    Letzte Aktualisierung ( Saturday, 28. July 2007 )
     
    Aller Zeitung Drucken E-Mail
    Tuesday, 11. April 2006
    POSEN ERREICHT 
    Letzte Aktualisierung ( Monday, 24. April 2006 )
     
    Noch ein Interview bei Radio ffn Drucken E-Mail
    Thursday, 30. March 2006
    Hier ist noch ein Radio ffn Interview für euch:
    Radio ffn Interview
    Letzte Aktualisierung ( Sunday, 30. April 2006 )
     
    Ab 13.04.06 Newsletter in der "szens" Drucken E-Mail
    Sunday, 19. March 2006

    Sei kreativ, jung, dynamisch; sei einfach szens.


    Das neue Stadtmagazin mit Erstveröffentlichung am 13.04.06  wird von den zwei wohl coolsten Jungjournalisten geführt, die mir bisher über den Weg gelaufen sind; die Rede ist von Marcel und Eileen. Aus ihrer Einsatzzentrale Wenden werden sie den Zeitungsmarkt Braunschweigs radikal umflügen.
    In allen Braunschweiger Einrichtungen liegt sie nun aus, die erste Ausgabe mit einem Artikel über mich.
    Neue Sponsoren gesucht!
    Kontakt:
    Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

    Letzte Aktualisierung ( Friday, 14. April 2006 )
    weiter …
     
    Fernsehen: Ich komme! Drucken E-Mail
    Sunday, 19. March 2006
    Am Mittwoch laufen die ersten Vorbereitungen für ein Fernseh- Interview an.
    Letzte Aktualisierung ( Monday, 20. March 2006 )
    weiter …
     
    Besucher / Visitors
    Besucher: 1196369
    Spendenkonto


    SPENDEN SIE BITTE WEITER -
    FÜR MENSCHEN IN NOT! 

    Aktueller Kontostand:
    Current account balance:

    23.056,53 Euro

    Online-Spende hier!
    Online-Donation here!

    Sicherheitshinweis zur Spende

     


    euro1







    1 EURO PRO KM
    FÜR
    AMNESTY INTERNATIONAL

    Überweisungen an amnesty:

    Donations:

    Bank für Sozialwirtschaft (BfS Köln)

    BLZ (aquivalent to sort code):
    370 205 00

    KontoNr. (Account No.):
    80 90 100

    IBAN:
    DE23370205000008090100

    BIC:
    BFSWDE33

    Stichwort (Reference):
    Australien
    Moving for human rights

    (Amnesty International) 

    Newsletter





    Passwort vergessen?
    Noch kein Benutzerkonto?
    Registrieren